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Die Grafik dieser Seite entspricht den Tafeln, die im Hain-Park platziert sind. Die in kursiv dagestellten Textabschnitte sind Abschriften von diesen Hain-Pulten. Mit "Klick" auf das Bild vergrößert es sich.

Autogerechte Stadt trifft auf Landschaftspark

Die Wasserlandschaft am Münchner Ring

In den 1960er Jahren bestimmte das Auto die Stadtplanung. Autofahren galt als Zeichen des Fortschritts. Die engen Gassen der Bamberger Altstadt waren jedoch nicht gemacht für den massenhaften Autoverkehr. Um die Innenstadt zu entlasten, entstand zwischen 1969 und 1973 eine vierspurige Autotrasse durch den Hain, die "Südtangente".

Der heutige "Münchner Ring" ist eine wichtige Verkehrsader. Für den Hain aber bedeutete der Brückenbau eine einschneidende Zäsur: Theresien- und Luisenhain sind seitdem visuell voneinander getrennt. Der Monopteros, einst Aussichts- und Blickpunkt im Landschaftspark, hat seine Funktion verloren: Statt über die Schillerwiese ins Grüne, blicken die Besucher nun auf eine Autotrasse.

Preiswürdig

Wasserlandschaft: Der Entwurf des verantwortliche Planers, Prof. Bernhard Winkler (*1929), München, wurde 1973 mit einem BDA-Preis bedacht. Die "3D-Urkunde" steht auf der nordöstliche Seite der Talbrücke auf einem Sockel. Die zugehörige Beschilderung ist abhanden gekommen.

Unter der neuen Brücke schuf der Architekt Bernhard Winkler 1973 eine zeitgenössische Wasserlandschaft aus Beton und Naturstein.

Zur Wasserlandschaft gehörte auch der Wasserfall am Steinwöhrlein - bis 2012. Er musste einer Sohlrampe weichen.