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Die Grafik dieser Seite entspricht den Tafeln, die im Hain-Park platziert sind. Die in kursiv dagestellten Textabschnitte sind Abschriften von diesen Hain-Pulten. Mit "Klick" auf das Bild vergrößert es sich.

Zum Eislaufen in den Luisenhain

Der Hainweiher am Botanischen Garten

Jede Stadt, die etwa auf sich hielt, besaß um 1900 einen Volkspark mit Weiher zum Bootfahren und Eislaufen. Als Gartenbaudirektor Viktor Luster 1922 nach Bamberg kam, fand er ideale Voraussetzungen vor: Den Bürgerpark gab es schon und Wasserflächen ebenfalls, hatte doch die Regulierung der Regnitz 1852-53 einige Altwässer hinterlassen. Der "Schwanenweiher", ein Biotop mit Brutstätten für Vögel, wurde am 1933 zum Hainweiher ausgebaut.

Die Pläne für die Schaffung eines Weihers lagen bereits seit 1923 vor. Während die Arbeiten am Botanischen Garten längst in vollem Gange waren, ließ der Ausbau des Heinweihers aufgrund finanzieller Engpässe der Stadt jedoch auf sich warten. 1933 bekam Viktor Luster schließlich 60 Männer des "Freiwilligen Arbeitsdienstes" für den Ausbau des Weihers zur Verfügung gestellt. Im Zuge dieser Arbeiten wurde die Wasserfläche fast verdreifacht.

Der Hainweiher im Auenwald - Impressionen.

In der "Entwicklungsphase" ab 1923 taucht erstmals in den Planungsbildern der Hainweiher auf. Er bedeckt Teilgebiete, durch denen bis in die 1850-er Jahre der rechte Regnitzsarm floss.

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Im Zuge der Renovierung des Botanischen Gartens wurde im benachbarten Hainweiher punktuell ebenfalls renoviert: Arbeiten an Stufungen, Mauerwerk oder Rampen helfen dem Besucher, den Weiher komfortabler zu umrunden.