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Eisvogel im Hollergraben.

15.05.2020

Das Umweltamt berichtet, dass der Eisvogel im Bereich des Hollergrabens gesichtet wurde und das Vogelpaar im Uferbereich brütet.

Der Eisvogel (Alcedo atthis) steht in Deutschland unter strengem Schutz - er wird auf der "Roten Liste Bayern" als "gefährdet" eingestuft.

 

An den Lebensraum stellt der Eisvogel eine Reihe wichtiger Forderungen, die er im Hollergraben vorgefunden hat. So sind langsam fließende, klare Gewässer mit einem reichen Bestand an Kleinfischen sowie dichtem Uferbewuchs mit Ansitzwarten wichtige Voraussetzung für das Verweilen des Eisvogels. Er brütet ab Ende März oder Anfang April in meist selbst gegrabenen Brutröhren in steilen Lehm- oder Sandwänden an Uferböschungen. Das Vorkommen des Eisvogels ist ein sehr gutes Zeichen dafür, dass der Hollerbach gesund ist – denn nur da, wo die Natur im Gleichgewicht ist, lebt, jagt und brütet er. Das Umweltamt weist darauf hin, dass Störungen zu vermeiden sind. Sie können zum Abruch der Brut führen!

 

Bild: fotografiert von Heinrich Hofmann, April 2015, Standort Erba-Park.

 


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