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Parkspaziergang in Zeiten der Corona-Virus-Krise.

18.03.2020

"Hoheitlich verordneter Aufruf", möglichst die Wohnung nicht zu verlassen, und wenn - Abstand zu Personengruppen - ja(!) - aber nicht zur floralen Natur. Der Hainpark steht für einen erbaulichen Spaziergang bereit - allein oder mit dem Partner des Vertrauens; denn der Frühling meldet sich mit markanten Boten.

Warnhinweis u.a. im Hainpark.

Wie in den unzähligen Jahren zuvor hat sich der Lerchensporn (Corydalis) als Frühblüher wieder wie ein großer Teppich zwischen den Laubgehölzen ausgebreitet. Typisch für den Luisenhain, typisch für Auenwälder. Scharbockskraut (Ficaria verna -Ranunculus ficaria), Märzenbecher (Leucojum vernum) und Buschwindröschen (Anemone nemorosa) siedeln sich dazu. Eine seltene botanische Eigenart bietet zudem speziell der Hainpark: Die verträgliche Nachbarschaft von drei Arten des Lerchensporns - cava (hohler L.), solida (gefingerter L), intermdia (mittlerer L). Und - im Theresienhain wird der Bärlauch (Allium ursinum) sichtbar.

 

Der Hain-Spaziergang tut gut und bietet Distanz zu den aktuellen Ereignissen um die medial und absolut faktisch präsente Corona-Virus-Krise, Krise unserer Hochkultur versus belebter Natur. Aber Disziplin ist gefragt - siehe Reportage des "FT" vom 31.03.2020 - hier per "Klick".

 

Aktueller Hinweis für Allergiker: "Pollenflugvorhersage" für Bamberg.

 


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